Himmelwärts
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Laßt mich los
(Matthäus 7, 15-16) |
Sie erzählen mir, woher der Wind jetzt weht,
und hinter welchem Horizont die Sonne untergeht.
Und führen mich durch die große Stadt
und zeigen mir, was ihre Welt mir noch zu bieten hat.
Sie malen Bilder von einer 'heilen Welt', versprechen unendlich viel.
Sympathisch überzeugend wissen sie, was wirklich zählt.
Sie beherrschen dieses Spiel, ich weiß kaum noch, was ich will!
Laßt mich los! Laßt mich gehn!
Ich glaube euch kein Wort.
Laßt mich los! Laßt mich gehn!
Ich will weg von hier, will fort.
Sie lächeln so verständnisvoll, wissen längst bescheid.
Sie sagen, was ich tun und lassen soll, haben selten Zeit.
Sie kaufen sich ihr Glücksgefühl - zu allem stets bereit.
Versteh'n nicht, was ich sonst noch will. - Tut mir leid ... !
Laßt mich los! Laßt mich gehn!
Ich glaube euch kein Wort.
Laßt mich los! Laßt mich gehn!
Ich will weg von hier, will fort.
Ich brauche keine Phrasen, und auch kein Schweigegeld, keine klugen Theorien,
Ich brauche doch nur einen, der sich an meine Seite stellt, jemand der mich liebt!
Laßt mich los! Laßt mich gehn!
Ich glaube euch kein Wort.
Laßt mich los! Laßt mich gehn!
Ich will weg von hier, will fort.
Text: Christian Stäbler
Musik: Hans-Joachim Eißler/Christian Stäbler
(p) 1993 ARARAT © 1993 Pila Music