Himmelwärts 

Himmelwärts
(ein Psalm)

Viel zu lange schon in Atemnot,
bei Wasser und Brot.
Die Gefühle haben resigniert,
Keine Hoffnung, daß irgendwann noch irgendwas passiert.

Viel zu lange schon in Atemnot,
bei Wasser und Brot.
Durch die Stille hallt der dumpfe Schrei:
'Was ist los? Wann ist das hier endlich vorbei?'

Und langsam schwindet mir die Kraft, mich noch zu wehr'n.
Ich brauche Hilfe, 'Kannst du mich hör'n?'

Ich will den Himmel spür'n
und nicht nur diesen Abschiedsschmerz,
will die Ewigkeit berühr'n.
Komm, tanz mit mir, himmelwärts!

Überall sitzt dieser Totenmief,
gnadenlos und abgrundtief.
Ab und zu erklingt das alte Lied:
'Halte still, und warte nur, daß irgendwas geschieht!"

Und langsam schwindet mir die Kraft, mich noch zu wehr'n.
Ich brauche Hilfe, 'Kannst du mich hör'n?'

Ich will den Himmel spür'n
und nicht nur diesen Abschiedsschmerz,
will die Ewigkeit berühr'n.
Komm, tanz mit mir, himmelwärts!

Text: Christian Stäbler
Musik: Hans-Joachim Eißler/Christian Stäbler
(p) 1993 ARARAT © 1993 Pila Music


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26.7.2001