Mein Lebenslauf
als Text • tabellarisch

Ich wurde am 24. Januar 1974 als Sohn von Gudrun Litty-Appel geb. Appel, Grund- und Hauptschullehrerin, verst. 2004, und Wolfgang Litty, selbständiger Flachdrucker, in Neustadt an der Weinstraße geboren. Meine Großeltern waren Frieda Appel geb. Gansert, Lehrerin, und Karl Appel, Pfarrer, und Gudrun Litty geb. Herzog und Karl-Heinz Litty, Schriftsetzer.
Meine Kindheit verbrachten ich mit meinen Eltern und meinen jüngeren Brüdern Martin und Johannes in der Pfalz, bis 1978 in Lambrecht, danach in Deidesheim.
Während meines Zivildienstes wohnte ich 1993 vorübergehend in Gönnheim/Pfalz, dann in Lachen, einem Vorort von Neustadt an der Weinstraße; danach wohnte ich an meinen Studienorten, in Wehrda, einem Vorort von Marburg, und auf der Wanne in Tübingen. Nach zehn Jahren in einer Wohngemeinschaft in Unterjesingen, einem Vorort von Tübingen, wohne ich seit 2008 wieder in der Pfalz, in Neustadt an der Weinstraße.

Von 1980 bis 1983 besuchte ich die Grundschule in Deidesheim, von 1983 bis 1984 die Grundschule in Rödersheim-Gronau.
Von 1984 bis 1993 besuchte ich das Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße und machte dort im Juni 1993 mein Abitur.
Von September 1993 bis November 1994 leistete ich meinen Zivildienst zunächst in der protestantischen Kirchengemeinde Gönnheim/Pfalz, dann im Diakonissenmutterhaus Lachen.
Im Sommersemester 1995 nahm ich dann mein Studium der Evangelischen Theologie an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn auf. Auch an der theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz habe ich damals einige Veranstaltungen besucht.
Von 1997 bis 2007 studierte ich an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen.
Aufgrund der Einführung von Langzeitstudiengebühren in Baden-Württemberg und später auch in Rheinland-Pfalz war ich auch zeitweise in Mainz und Rostock eingeschrieben.
Im September 1997 machte ich mein Gemeindepraktikum bei Pfarrer Michael Comtesse in Neunkirchen am Potzberg (Dekanat Kusel).
Im September 1998 machte ich ein Schulpraktikum bei Pfarrer Hardo Strobel und Pfarrerin Karin Gingerich im Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße.
Schwerpunkte in meinem Studium bildeten Judaistik, Kirchengeschichte, das Neue Testament und die Praktische Theologie. Außerdem besuchte ich Veranstaltungen im Historischen Seminar.
Fachfremde Berufserfahrungen habe ich neben meinem Zivildienst (Gärtnerei, Landwirtschaft) bei meiner Tätigkeit als Aushilfe in der Zentralen Buchhaltung der Unilog Integrata Training AG in Tübingen (Dezember 2000 bis Oktober 2001 und Mai bis November 2004) und als Komparse bei der Maran Film GmbH, Produktion fabrixx, Bad Cannstatt (Januar 2003 bis Juli 2004), gemacht. Von Oktober 2006 bis September 2007 arbeitete ich aushilfsweise bei der Massak Logistik GmbH im Gefängnisladen der Justizvollzugsanstalt Rottenburg am Neckar.
Von Mai 2008 bis Juli 2010 arbeitete ich als Jugendreferent des CVJM Neustadt an der Weinstraße e.V..

Mein politisches Engagement begann im Schuljahr 1988/89, als ich Mittelstufensprecher wurde. Ab September 1990 engagierte ich mich in SchülerInnenvertretung, StadtschülerInnenvertretung und der LandesschülerInnenvertretung für Gymnasien und Gesamtschulen (LSV/GG) in Rheinland-Pfalz. Ich war Protokollant diverser Gremien und Leiter des Regionalen Arbeitskreises IX der LSV/GG. Außerdem arbeitete ich mehrere Jahre in der Schülerzeitung des KRG expressis verbis mit.
Mein Engagement für die Belange anderer setzte ich als Zivildienst-Vertrauensmann fort.
In Marburg war ich auch in den Gremien der Universität tätig, ich arbeitete im "Roten Faden", der Fachschaftseinheitspartei des Fachbereiches Evangelische Theologie, und im "Linken Bündnis" mit und war Mitglied des Konvents der Phillipps-Universität.
Von 1997 bis 2001 war ich Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Pfälzischen Theologiestudierenden und der pfälzische Vertreter im Studierendenrat Evangelische Theologie (SETh), dessen Finanzreferent ich auch insgesamt drei Jahre lang war.

Seit dem Schuljahr 1988/89 bis etwa 2001 war ich Mitglied des Schulchors (Leitung: Werner Dech †) am Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium. Vor und nach dem Abitur habe ich dort den Tenor verstärkt und eine breite Mischung an musikalischen Werken mitaufgeführt, darunter das Musical „Smike“ von Roger Holman/Simon May im Schuljahr 1991/92, die „Carmina Burana“ von Carl Orff im Schuljahr 1995/96, die gemeinsam mit dem Chor des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Zwickau aufgeführt wurden, oder das "Magnificat" von John Rutter im Schuljahr 1997/98. Mein Mitwirken im Kammerchor (manchmal auch Jazzchor) der selben Schule, das bereits vollständig nach dem Abitur stattfand, führte mich im Herbst 1998 sogar bis zur Western Reserve Academy in Hudson OH (USA).
Nach einer kurzen Zeit in der Liedertafel Neustadt e.V. (Leitung: Gerhard Koch), einem Chor, in dessen Proben geschwätzt und gestrickt wurde, der mich allerdings immerhin bis nach Lincoln, England, brachte, fand ich von 1992 bis 1994 eine musikalische Heimat in der Chorgemeinschaft Lambrecht (Leitung: Herwig Maurer) und im Chor für Geistliche Musik Ludwigshafen am Rhein (Leitung: Armin Landgraf), wo ich Oratorien von Bach und Mendelssohn-Bartholdy, die Requien von Brahms und Mozart und vergleichbare Werke miteinstudierte.
Vorübergehend war ich auch Mitglied des Südpfälzer Kammerchores (Leitung: Klaus Braun), wo ich bei Weihnachtskonzerten und einer Aufführung der „Carmina Burana“ mitwirkte.
In meiner Zeit in Mainz wirkte ich beim „Chörchen“ des Fachbereiches Evangelische Theologie mit.
Beim Theater an der Weinstraße (Bad Dürkheim) wirkte ich als Chormitglied und Statist 1998 bei der Produktion des Musicals „Anatevka“ mit.
Von Sommer 2003 bis April 2008 sang ich bei Off Beat, dem Gospelchor des CVJM Tübingen (Leitung: Kathrin Messner).
Für die Zukunft strebe ich an, irgendwann einmal die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi und „Dogora“ von Etienne Perruchon mitaufzuführen. Auch Bachs „Magnificat“ fehlt noch in meiner Sammlung.

Ab dem Schuljahr 1992/93 besuchte ich regelmäßig den Schülerbibelkreis an unserer Schule, den mein Freund und Klassenkamerad Ralf leitete. In der Schul-Projektwoche im Juni 1993 leitete ich meine erste eigene Schülerbibelkreisfreizeit.
Im selben Schuljahr und bis zum Herbst 1995 besuchte ich den Jugendkreis der Gemeinschaftsjugend Neustadt (Jugend der Stadtmission Neustadt im Evangelischen Gemeinschaftsverband Pfalz, damals noch „Pfälzisch-Evangelischer Verein für Innere Mission“) und übernahm teilweise Leitungs- und Gestaltungsaufgaben.
In Marburg besuchte ich die Gottesdienste des ChristusTreffs in Marburg und war dort Mitglied des Technik-Aufbau-Teams.
Zu Beginn meiner Studienzeit in Tübingen war ich im Bereich der Theologiestudierendenarbeit (TSA) der der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung (GGE) aktiv, deren Tübinger Gruppe sich jedoch kurz darauf mangels Beteiligung auflöste.
Ab Januar 2005 besuchte ich (über den Gospelchor Off Beat hinausgehend) Angebote des CVJM Tübingen, seit Juli 2005 bin ich Mitglied des CVJM Neustadt, seit Januar 2007 auch des CVJM Tübingen, wo ich im Team des Skyline-Jugendgottesdienstes mitarbeitete.
Ich war Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft Bibel und Bekenntnis Pfalz und ordne mich (mit bisweilen eigenen, differenzierteren Positionen) d